Auf der Registerkarte „Verteilen“ kann man die Verteilung der Schülerinnen und Schüler auf die Kurse der Kursgruppen sehen. Wenn man auf der Registerkarte „Blocken“ eine der ersten drei Varianten verwendet, wird in der Regel noch keine Verteilung der Schüler erfolgen. Nur bei der Automatik-Variante werden mit der Blockung gleichzeitig Schülerinnen und Schüler verteilt.
In jedem Fall kann man die Verteilung hier vornehmen oder korrigieren.
Wenn Sie in der Übersicht eine Kursgruppe (hier D LK) aufklappen, sehen Sie dort, wie viele Schülerinnen und Schüler auf die zugehörigen Kurse (DLK1, DLK2 und DLK3) verteilt sind.
Wenn Sie dann z.B. einen Kurs in der Liste auswählen, sehen Sie in der Kursschüler-Liste die Namen aller Schülerinnen und Schüler, die zu dieser Kursgruppe gehören. Grün markiert sind diejenigen, die sich in dem Kurs befinden, rot diejenigen, die zu einem anderen Kurs gehören. Weiß sind die markiert, die noch nicht verteilt wurden.
Durch Anklicken eines grün unterlegten Schülers können Sie ihn aus dem Kurs entfernen. Er erscheint dann weiß unterlegt.
Klicken Sie einen weiß unterlegten Schülernamen an, wird der Schüler in den Kurs aufgenommen.
Sie haben also die Möglichkeit in der Schülerliste manuell die Schülerinnen und Schüler auszuwählen, die sich in dem Kurs befinden sollen. Diese Auswahl kann auch vor der Blockung erfolgen, wenn Sie zum Beispiel bestimmte Schüler gezielt in bestimmte Kurse setzen möchten oder etwa in Kooperationskursen setzen müssen.
In dem Fall sollten Sie bei dem bereits besetzten Kurs die Checkbox ausschalten, um zu verhindern, dass der Kurs neu verteilt, die Schülerinnen oder Schüler also bei einer neuen Blockung aus dem Kurs entfernt werden.
Zu ihrer Information finden Sie übrigens unterhalb der Schülerliste den Namen der Kurslehrerin oder des Kurslehrers, wenn diese Namen im Lehrerfenster zugeordnet wurden.
Die manuelle Verteilung verwendet man häufig, wenn Kernkurse in der Einführungsphase gebildet werden.
Dabei werden S chülerinnen und Schüler manuell z.B. auf die Deutschkurse verteilt und man möchte diese Verteilung auch auf die Mathematik- und Englischkurse übertragen.
Statt auch diese Verteilungen manuell durchzuführen, können Sie das per „drag and drop“ erledigen, indem Sie z.B. einen Deutschkurs auf den entsprechenden Englischkurs ziehen. Die Schülerinnen und Schüler des Deutschkurses werden zu denen des Englischkurses hinzugefügt.
In der Regel (vor allem nach Erstellung einer Blockung) werden Sie die Schülerinnen und Schüler automatisch auf die Kurse verteilen lassen. Ein Ergebnis könnte dann wie im Bild aussehen.
Auch dieses Verfahren der Verteilung ist ähnlich wie beim Blockungsalgorithmus ein „gieriges“ Verfahren, bei dem die Lösung direkt ermittelt und nicht weiter optimiert wird. In vielen Fällen liefert dieses Verfahren bereits eine recht gute Verteilung.
Sie können die Schülerinnen und Schüler aus den Kursen entfernen, die sie zuvor auswählen, und die Verteilung noch einmal überarbeiten.
Sie haben auch hier die Möglichkeit die Schülerinnen und Schüler mit der Automatik auf die Kurse zu verteilen.
Dabei wird die vorhandene Blockung beibehalten und mit der Automatik werden nur die Schülerinnen und Schüler auf die Kurse verteilt.
Dieser Vorgang kann wie beim Blocken etwas länger dauern, weil IBIZA so lange sucht bis eine Lösung oder keine Lösung zu den Vorgaben gefunden wurde. Da Sie aber bereits eine fertige Blockung vorgeben, reduziert sich die Suche nach einer Lösung auf die Verteilung der Schülerinnen und Schüler.
Wenn IBIZA keine Lösung findet, können Sie sicher sein, dass es für diese Blockung mit ihren Vorgaben keine Lösung des Verteilproblems gibt. Gegebenenfalls können Sie die Bedingungen entschärfen und weitersuchen.
Sollten Sie jedoch auch über diesen Weg keine zufriedenstellende Lösung finden, kann das immer noch daran liegen, dass die gefundene Blockung keine bessere Lösung zulässt, es aber eventuell eine andere Lösung mit besseren Ergebnissen gibt.
In dem Fall sollten Sie unbedingt versuchen, die automatische Blockung nach einer anderen Blockung suchen zu lassen, die ihre Bedingungen erfüllt.